|
Fußballspiel der FF Weiler
gegen die FF Lindenberg |
![]() |
Dieses Bild entstand beim Fußballspiel der FF Lindenberg gegen die FF Weiler zugunsten aidskranker Kinder. Alljährlich findet ein Match dieser beiden Feuerwehren statt, wobei der Erlös immer einem guten Zweck zukommt..
Wie es weiterging können sie weiter unten nachlesen........ |
|
Das
Fußballspiel endete glücklich für die FF Weiler mit 4:2, somit hatten
sie allen Grund zu feiern. Es
ist Brauch, daß jede Feuerwehr ein Gastgeschenk überreicht; Lindenberg
bekam einen Fußball mit allen Unterschriften, und Weiler eine
Drehleiter mit Fernbedienung, mit dem Funkruf „Florian Weiler 30/1“.
Beim überreichen des Geschenkes, hörte man schon, „man könnte ja
mit dem neuen Fahrzeug nach Hause fahren!“ Als der Abend schon fortgeschritten war und die
jungen Fußballer schon etwas getrunken hatten, waren dann noch 6 Mann
von Weiler und 6 Mann von Lindenberg anwesend. Kamerad E. redete dann
recht langsam, und somit hatten die 12 Mann eine riesen Gaudi. Der
Kamerad H. (FF Ldbg) hänselte Ihn deswegen, aber E. war nicht auf den
Kopf gefallen, und schlug mit Worten zurück. Dies lies sich H. nicht
gefallen und saß zu E. Er sagte „Ich wette mit Dir, daß du es nicht
schaffst, mit der Drehleiter heute Nacht vom Feuerwehrhaus Lindenberg
bis zum Feuerwehrhaus Weiler zu fahren!“ Sie diskutierten noch eine
halbe Stunde und E. ging auf die Wette ein. Der Verlierer muß ein Fest
organisieren für die 12 verbliebenen Feuerwehr`ler. Die Batterien wurden von
Lindenberg gespendet, und wenn es technische Probleme gibt, hat auch
Lindenberg verloren. Da die Lenkung nicht richtig funktionierte, darf E.
in den Kurven mit dem Fuß nachhelfen. Gegen 23.15 Uhr ging es los und
H. holte sich vom Kommandant aus Weiler und Lindenberg die Genehmigung,
um mit Warnblinklicht zu fahren, daß nichts passiert. Das TSF von
Lindenberg fuhr voraus und der ELW von Weiler fuhr hinterher. Am
Kindergarten St. Afra wurde mit der Polizei noch Bekanntschaft gemacht.
Sie fragten was hier los ist, als Antwort bekamen sie „wir fahren mit
dem Feuerwehrauto nach Weiler ins Feuerwehrhaus“, sie schüttelten im
Fahrzeug den Kopf und meinten, „fahrt nur zu und paßt auf daß nichts
passiert!“ An der Alpenstraße kam gerade kein Auto und er konnte ohne
Gefahr drüber fahren. Da die
Durchschnittsgeschwindigkeit recht gering war, war dafür die
Trinkgeschwindigkeit der Begleiter etwas höher und somit mußte das TSF
von Lindenberg in Schreckenmanklitz umdrehen und Nachschub holen.
Inzwischen wartete auch schon eine Abordnung der Stadtkapelle Lindenberg
am Kindergarten St. Afra, die dann im Holz von Schreckenmanklitz noch
ein Ständchen spielte. Unterwegs wurden die zwei
Vorderräder verloren, doch der Fahrer merkte dies nicht mehr und von
Fahren war auch nicht mehr die Rede, weil er mehr Fußball spielte mit
dem Fahrzeug. Auf Höhe eines Sägewerkes (Ortseingang v. Weiler –
Anm. d. Webmasters) hatte H. schon Bedenken daß Weiler gewinnt, und er
versuchte E. umzustimmen. Doch dieser hatte dadurch noch mehr Lust zu
gewinnen. Beim überqueren der Rothach – Brücke wurde der Kommandant
von Weiler angerufen, daß wir ca. um 4.00 Uhr am Feuerwehrhaus
ankommen. Endlich am Feuerwehrhaus
angekommen wartete der Kommandant schon und E. stellte die Drehleiter in
der ELW Garage ab und hatte somit diese Wette nach 4 ½ Stunden Fahrt
gewonnen. Im Florianstüble war inzwischen das Trinken und die
restlichen Landjäger hergerichtet. Ca. 1 Stund waren die Kameraden von
Lindenberg noch anwesend, bevor Sie von Ihrem Fahrer nach Hause gefahren
wurden. Auf der Fahrt wurden
erhebliches Schaummittel „B“ getrunken und 5 Satz Batterien
verbraucht. Nicht nur beim Fußball
kann Weiler gewinnen, sondern auch bei Wetten, vor allem wenn Lindenberg
verlieren kann. Auf den Toni („E“) ein dreifaches: Auf das Fest freuen wir uns alle. PS: Die Fahrer der
Einsatzfahrzeuge blieben natürlich (auch wenn es schwer gefallen ist) nüchtern.
Anm. des Verfassers |