Fußballspiel der FF Weiler gegen die FF Lindenberg 
am Samstag den 30.09.2000

 

Dieses Bild entstand beim Fußballspiel der FF Lindenberg gegen die FF Weiler zugunsten aidskranker Kinder. Alljährlich findet ein Match dieser beiden Feuerwehren statt, wobei der Erlös immer einem guten Zweck zukommt..

 

Wie es weiterging können sie weiter unten nachlesen........

 

 Das Fußballspiel endete glücklich für die FF Weiler mit 4:2, somit hatten sie allen Grund zu feiern.

 Es ist Brauch, daß jede Feuerwehr ein Gastgeschenk überreicht; Lindenberg bekam einen Fußball mit allen Unterschriften, und Weiler eine Drehleiter mit Fernbedienung, mit dem Funkruf „Florian Weiler 30/1“. Beim überreichen des Geschenkes, hörte man schon, „man könnte ja mit dem neuen Fahrzeug nach Hause fahren!“

Als der Abend schon fortgeschritten war und die jungen Fußballer schon etwas getrunken hatten, waren dann noch 6 Mann von Weiler und 6 Mann von Lindenberg anwesend. Kamerad E. redete dann recht langsam, und somit hatten die 12 Mann eine riesen Gaudi. Der Kamerad H. (FF Ldbg) hänselte Ihn deswegen, aber E. war nicht auf den Kopf gefallen, und schlug mit Worten zurück. Dies lies sich H. nicht gefallen und saß zu E. Er sagte „Ich wette mit Dir, daß du es nicht schaffst, mit der Drehleiter heute Nacht vom Feuerwehrhaus Lindenberg bis zum Feuerwehrhaus Weiler zu fahren!“ Sie diskutierten noch eine halbe Stunde und E. ging auf die Wette ein. Der Verlierer muß ein Fest organisieren für die 12 verbliebenen Feuerwehr`ler.

 Die Batterien wurden von Lindenberg gespendet, und wenn es technische Probleme gibt, hat auch Lindenberg verloren. Da die Lenkung nicht richtig funktionierte, darf E. in den Kurven mit dem Fuß nachhelfen. Gegen 23.15 Uhr ging es los und H. holte sich vom Kommandant aus Weiler und Lindenberg die Genehmigung, um mit Warnblinklicht zu fahren, daß nichts passiert. Das TSF von Lindenberg fuhr voraus und der ELW von Weiler fuhr hinterher. Am Kindergarten St. Afra wurde mit der Polizei noch Bekanntschaft gemacht. Sie fragten was hier los ist, als Antwort bekamen sie „wir fahren mit dem Feuerwehrauto nach Weiler ins Feuerwehrhaus“, sie schüttelten im Fahrzeug den Kopf und meinten, „fahrt nur zu und paßt auf daß nichts passiert!“ An der Alpenstraße kam gerade kein Auto und er konnte ohne Gefahr drüber fahren.

 Da die Durchschnittsgeschwindigkeit recht gering war, war dafür die Trinkgeschwindigkeit der Begleiter etwas höher und somit mußte das TSF von Lindenberg in Schreckenmanklitz umdrehen und Nachschub holen. Inzwischen wartete auch schon eine Abordnung der Stadtkapelle Lindenberg am Kindergarten St. Afra, die dann im Holz von Schreckenmanklitz noch ein Ständchen spielte.

 Unterwegs wurden die zwei Vorderräder verloren, doch der Fahrer merkte dies nicht mehr und von Fahren war auch nicht mehr die Rede, weil er mehr Fußball spielte mit dem Fahrzeug. Auf Höhe eines Sägewerkes (Ortseingang v. Weiler – Anm. d. Webmasters) hatte H. schon Bedenken daß Weiler gewinnt, und er versuchte E. umzustimmen. Doch dieser hatte dadurch noch mehr Lust zu gewinnen. Beim überqueren der Rothach – Brücke wurde der Kommandant von Weiler angerufen, daß wir ca. um 4.00 Uhr am Feuerwehrhaus ankommen.

 Endlich am Feuerwehrhaus angekommen wartete der Kommandant schon und E. stellte die Drehleiter in der ELW Garage ab und hatte somit diese Wette nach 4 ½ Stunden Fahrt gewonnen. Im Florianstüble war inzwischen das Trinken und die restlichen Landjäger hergerichtet. Ca. 1 Stund waren die Kameraden von Lindenberg noch anwesend, bevor Sie von Ihrem Fahrer nach Hause gefahren wurden.

 Auf der Fahrt wurden erhebliches Schaummittel „B“ getrunken und 5 Satz Batterien verbraucht.

 Nicht nur beim Fußball kann Weiler gewinnen, sondern auch bei Wetten, vor allem wenn Lindenberg verlieren kann.

  

Auf den Toni („E“) ein dreifaches:         Wasser Marsch!        Wasser Marsch!          Wasser Marsch!

  

Auf das Fest freuen wir uns alle.

 PS: Die Fahrer der Einsatzfahrzeuge blieben natürlich (auch wenn es schwer gefallen ist) nüchtern. Anm. des Verfassers