November 2015

 

02.11.2015 · Weiler

Westallgäuer Feuerwehren erhalten kostenlose Notstromaggregate von der Bundeswehr

Geschenke · Feuerwehrgeräte sind normalerweise rot lackiert. Seit kurzem stehen in einigen Westallgäuer Gerätehäusern aber auch technische Geräte in oliv-grün. Die großen Notstromaggregate in bestem Zustand sind ein Geschenk der Bundeswehr.

Bei großflächigen Stromausfällen sollen sie dazu dienen, die Feuerwehrhäuser in „Leuchttürme“ zu verwandeln. Von dort aus könnten im Ernstfall auch bei Stromausfall per Funk Notrufe an die Leitstelle abgesetzt werden. Zudem ließen sich die Feuerwehrler per Sirene alarmieren.

Große Notstromaggregate sind normalerweise teuer. Kreisbrandrat Friedhold Schneider nennt einen Preis von mehr als 8.000 Euro das Stück. Die jetzt beschafften Geräte kosten die Gemeinden dagegen keinen Pfennig. Sie stammen aus Beständen, die die Bundeswehr aufgelöst hat.

Notstromaggregat Freiwillige Feuerwehr Weiler Bild: Thomas Gretler

Sie haben nur 200 Betriebsstunden auf dem Buckel, sind technisch und mechanisch in tadellosem Zustand. Von dem Angebot der Bundeswehr haben die Feuerwehren in Weiler, Simmerberg, Ellhofen, Scheidegg und Scheffau Gebrauch gemacht.

Bericht "all-in" / Der Westallgäuer 03.11.2015

 

Lindauer besuchen Landtagsabgeordneten Rotter in München

Zu einem Informationsbesuch im bayerischen Landtag hat Landtagsabgeordneter Eberhard Rotter Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr aus Weiler, Auszubildende des Landratsamts Lindau und der kreisangehörigen Gemeinden sowie weitere Stimmkreisbürger aus dem Westallgäu in München begrüßt.

Nach der gemeinsamen Busfahrt in die Landeshauptstadt gab ein Informationsfilm den Gästen zunächst erste Einblicke über die Zusammensetzung, Aufgaben und Arbeitsweise der bayerischen Volksvertretung und vermittelte Informationen über das Maximilianeum als Sitz des Landtags.

Anschließend nahmen die Besucher im Plenarsaal auf den Sitzen der Abgeordneten Platz und debattierten mit Eberhard Rotter rund eine Stunde über aktuelle politische Themen, wie die derzeitige Flüchtlingssituation und die damit einhergehenden Herausforderungen für Bund, Land und Kommunen. Aber auch die Vereinbarkeit von Forst- und Jagdpolitik und die Forderung nach höheren Ausgaben für die Sanierung der bestehenden Verkehrsinfrastruktur griffen die Besucher aus Rotters Stimmkreis auf.

Schwäbische Zeitung / lz - 04.11.2015