Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Weiler, Lindenberg und Oberreute - 26.06.2017

 

Von der Übungsleitstelle wurden die Feuerwehren mit dem Stichwort "Rauchentwicklung unklar in einem landwirtschaftlichen Gebäude" angefordert.

Übungsobjekt war ein großes landwirtschaftliches Anwesen in der Ortsmitte von Weiler im Allgäu. Durch die Größe und die enge Bebauung sind hier im Ernstfall mindestens drei Feuerwehren nötig.

Um die Übung realistisch darzustellen wurde der landwirtschaftliche Teil mit einer Nebelmaschine verraucht und 10 "Verletzte" wurden im Inneren versteckt, damit diese von den Feuerwehren gesucht werden konnten. Jeder Feuerwehr wurde ein eigener Einsatzabschnitt zugeteilt, den sie zum abarbeiten von der Einsatzleitung erhalten hatten. Mittels Gelenkmastbühne und Drehleiter wurde an der Brandmauer das Wohnhaus, vor einen übergreifen der Flammen geschützt.

Auch bei einem Objekt dieser Größenordnung ist die Wasserversorgung über Hydranten nicht ausreichend. Hier wurde am nahe gelegenen Hausbach mit einer Tragkraftspritze das Löschwasser angesaugt und an die Löschfahrzeuge verteilt.

Nachdem alle Verletzte aus dem verrauchten Gebäude gerettet wurden, stand die Brandbekämpfung im Vordergrund.

Das Übungsziel wurde von den Feuerwehren erreicht. Bei der Übung wurde auch die Zusammenarbeit unter den Feuerwehren geübt.

Nach der Übung fand noch eine kurze Nachbesprechung im Feuerwehrhaus Weiler mit anschließender Brotzeit statt.

   

Text und Bild: "Patrick Walzer